Kinesio-Taping

Kinesio-Taping, das heilende Klebeband

Kinesio-Taping klebt, lindert Schmerzen und regt den Stoffwechsel an – theoretisch jedenfalls. Doch wie sieht die Praxis aus und was kann man sich eigentlich genau darunter vorstellen?
Ganz gleich ob im Alltag oder beim Sport, Verletzungen verschiedener Art, Muskelzerrungen oder Entzündungen gehören irgendwie dazu. Sogar Profisportler wie David Beckham können ein Lied davon singen. Für Fälle dieser Art hat nun auch eine sensationelle Heilmethode zunächst im Profisport und letztendlich auch in der physiotherapeutischen Praxis Einzug gehalten. Kinesio Taping heißt das revolutionäre Zauberwort, besteht aus ein paar verschieden pinkfarbenen Pflasterstreifen und hat seinen Ursprung, wie kann es anders sein, in der japanischen Heilkunde.

Leistungssportler schwören auf Kinesio-Taping

Bereits vor fast 30 Jahren entwickelte ein japanischer Chiropraktiker dieses hochelastische, atmungsaktive Pflaster, das sich wie eine zweite Haut anschmiegt, jede Bewegung zulässt und dabei auf erstaunliche Art heilt und Schmerzen lindert. Somit ist das Kinesio-Taping zwar genau genommen nur ein Pflaster, doch das hierbei verwendete Material dehnt sich und zieht sich wieder zusammen, was wie eine sanfte Massage wirkt und auch den Lymph- und Blutfluss anregt. Dieses sensationelle Pflaster reguliert den Muskeltonus und stützt die Gelenke.

Das bunte Pflaster gegen allerlei Beschwerden

Eine Vielzahl von Beschwerden und Verletzungen können mit dem elastischen Kinesio Taping wirkungsvoll behandelt werden. Hierzu gehören beispielsweise Rücken-, Nacken- und Gelenkprobleme, Sehnenscheidenentzündungen und sogar Muskelfaserrisse. Experten sind darüber hinaus der Ansicht, dass sich verschiedene Heilungsprozesse beim Einsatz der Tapes um bis zu 50% verkürzen. Schonhaltungen und nachfolgende Verspannungen können mit diesem Pflaster ebenfalls vermieden werden, da der Schmerz sofort nachlässt und der Heilungsprozess damit nachhaltig unterstützt wird.

Vorbeugen ist besser als Heilen

Diese besondere Erkenntnis hat schon viele Menschen vor größerem Schaden bewahrt und dabei hat das revolutionäre Tape natürlich auch die Nase vorn. So mancher Marathonläufer konnte durch vorbeugendes Tapen bereits Wadenkrämpfe und Verletzungen verhindern und so einen wesentlich entspannteren Wettkampf erleben. Dennoch, seit seinen Anfängen wurde diese Methode immer weiter entwickelt und vervollkommnet und stellt heute ein wirksames, therapeutisches Mittel dar, Verletzungen vorzubeugen und zu heilen. Es ist sozusagen als ein medizinisches Gesamtkonzept zu sehen und in diesem Sinne gehört das Kinesio Taping zweifelsfrei in geschulte, therapeutische Hände.